Kenny's Gedöns - Alle Spoiler

 

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     Filmreviews






Zombieland

 

Heute werde ich mal einen meiner absoluten Lieblingsfilme abhandeln: Zombieland. Ich weiß garnicht, wie oft ich diesen Film gesehen habe, gefühlt mindestens 25 mal. Der Film ist aus dem Jahr 2009 und Ruben Fleischer hat Regie geführt.

Es geht um einen Typen, der in einer von Zombies zerstörten Welt überlebt, dabei selbst der untypische Überlebende ist; Er stellt sich eine Menge Regeln auf. Regel Nummer 1: Fittness. Zuerst erwischte es nach dem Ausbruch der Zombies natürlich die Fetten, weil die nicht rennen können. Diese Regeln sind eine Art Running Gag in dem Film, ständig werden Regeln gezeigt, dabei werden die Regeln als Schriftzug im Film eingebaut, dieser Schriftzug fällt dann teilweise auseinander oder wird, wie in dem oben genannten Beispiel, von einem Zombie umgerannt.
Columbus, so ist der Name dieses Loosers, gespielt von Jesse Eisenberg, trifft auf den harten und coolen Typen Tallahassee, gespielt von Woody Harrelson.
Woody Harrelson ist sowieso ein sehr cooler Schauspieler wie ich finde, in diesem Film hat er eine seine Glanzrollen.
Diese beiden Typen die unterschiedlicher kaum sein könnten, schlagen sich durch das von Zombies zerstörte Amerika, treffen dabei noch auf zwei Mädels, die ihnen den Caddilac abfucken. Die 4 raufen sich dann irgendwie zusammen und landen in der Villa von Bill Murray, wo natürlich Bill Murray als er selbst auftaucht, als Zombie verkleidet. So ist er undercover unter den Zombies und "kann golfen ohne anzustehen". Absolut genialer Cameo Auftritt.

Der Film lebt von den Charakteren, die coolen Sprüche von Tallahassee, der ganz verrückt nach Twinkies ist, auch hier ein weiterer Running Gag. Ständig auf der Jagd nach Twinkies kommen sie in die ein oder andere gefährliche Situation. Des weiteren sind sehr viele kleine Nebenstorys in dem Film vorhanden, welche diesen absolut sehenswert machen. Zum Beispiel ist dort eine Szene in einem Supermarkt, Tallahassee packt sich vorher ein paar Waffen ein und sie gehen hinein. Als Waffe hat er unter anderem ein Banjo dabei, mit diesem spielt er dann die ersten paar Noten von "Duelling Banjos", ein Song den man aus dem Film "Beim Sterben ist jeder der Erste" kennt. Damit lockt er ein paar Zombies an und verhaut diese mit dem Banjo und was er sonst noch zum Hauen dabei hat. Von diesen Szenen sind noch eine Menge mehr im ganzen Film verteilt, ich möchte jetzt an dieser Stelle auch nicht weiter spoilern. Einfach geil. Nur die Frage: Wer wird denn Zombiekiller der Woche? Der Film lebt einfach von diesen Szenen, die das ganze auflockern und erst richtig witzig machen.

Ich kann diesen Film einfach nur empfehlen, ich liebe diese Film und könnte ihn mir jeden Tag anschauen, habe mir deshalb auch die Blue Ray in der Steelbock Edition gekauft. Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, hatte mich dieser spätestens beim Introsong: Metallica - For whom the Bell tolls.
Und bis dahin: Abhauen oder Draufhauen!

2.10.16 11:54


Suicide Squad

Die Meinungen über den Film Suicide Squad gehen ja bekanntlich weit auseinander, die "Kritik" hat den Film allgemein als schlecht abgestempelt. Zu unrecht, wie ich finde.
Zunächst ein kleiner Abriss der Story:
Eine Truppe aus Verbrechern, das Suicide Squad, soll gegen eine Art.. Nun ja, Monster? Man weiß es nicht.. kämpfen. Jeder dieser Truppe hat einen Sprengstoffchip implantiert, wer nicht spurt, explodiert. Die Truppe, bestehend aus diversen DC Helden, so hauptsächlich die unglaublich heiße Margot Robbie als Harley Quinn, Will Smith als Deadshot und ein paar anderen kaputten Typen. Diese Gurkentruppe tritt dann gegen dieses "Monster" an, welches sich in New York eine Art Superwaffe bauen will, zusammen mit einem Mitglied des Suicide Squads namentlich "Enchantress", eine Art Hexenwesen. Das Monster ist der Bruder dieser Hexe.
Jedenfalls bekämpfen diese Leute die beiden, außnahmswesie werde ich hier einmal nicht spoilern.
Der Film beginnt mit der Rekrutierung des Teams, dabei werden die einzelnen Charaktere vorgestellt, ganz im Comic Style, leider kenne ich mich mit der ganzen Superhelden- und Comicmaterie kaum aus und konnte daher mit den meisten nicht viel anfangen, macht jedoch nichts, auch ohne Comickenntnisse war der Film super. Hier ist ein etwas verwirrender Part, da ein paar Charaktere nicht explizit vorgestellt werden und dann plötzlich auftauchen, ein anderer wird lang und breit vorgestellt und stirbt dann nach ein paar Sekunden, was ich jedoch als lustig empfang. An sich kein Negativer Punkt.

Wer jetzt einen Film mit Batman und Joker erwartet, der wird natürlich enttäuscht. Der Joker spielt nur eine Nebenrolle als der Freund von Harley Quinn, taucht eigentlich nur kurz auf. Dazu sieht Jared Leto hier als Joker aus wie der letzte Stricher, hat seine Sache aber eigentlich gut rüber gebracht.
Eine noch viel kleinere Rolle hat Batman, welcher wirklich nur in 2 oder vielleicht 3 kurzen Szenen auftaucht.
Margot Robbie wird im Verlauf des Films immer heißer, zumindest hatte ich das Gefühl. Auch Will Smith hat seit längerem mal wieder eine gute Performance hingelegt fand ich. Der Soundtrack ist grandios, unter anderem die guten alten Klassiker von CCR, ich steh auf diesen Scheiß.

Insgesamt hat mich der Film sehr geflasht. Ich bin ins Kino gegangen ohne Erwartungen, habe mir vorher kaum etwas angeschaut, nur "gehört" er soll nicht so gut sein. Daraufhin war ich äußerst positiv überrascht, da der Film mit Action, Humor, coolen Sprüchen und abgefuckten Charakteren Punkten kann, genau mein Ding.
Der Film hatte für mich die Wirkung der DC Version von Marvels Guardians of the Galaxy, einfach ein Film mit einer Menge Helden die zusammen einen Haufen Scheiß erleben, ob nun freiwillig oder unfreiwillig zusammen.

Absolut sehenswert meiner Meinung nach!

30.9.16 21:59


The Arrival - Die Ankunft

 

The Arrival mit dem tollen Deutschen Untertitel Die Ankunft ist ein Sci-Fi Film aus dem Jahre 1996 mit dem guten Herren Charlie Sheen in der Hauptrolle als Zane Zaminski, einem Astronom der irgendwie bei der NASA arbeitet oder so. Er entdeckt eines Nachts ein Signal aus dem All, das wohl von Aliens stammt. Am nächsten Tag wird er gefeuert.

Das wars, Ende.

Natürlich nicht.

Zunächst bastelt er sich erst einmal eine NASA-Überwachungsanlage mit ein paar Computern und den Satelitenschüsseln der Nachbarschaft um dieses Signal nochmals zu hören, ein cooles Kind aus der Gegend hilft ihm dabei.
Er versucht herauszufinden, warum er gefeuert wurde und gerät in eine "Verschwörung", bei der es um gezielten Ausstoss von Treibhausgasen geht. Dabei landet er dann noch in Mexiko, wo er eine Treibhausgasforscherin kennenlernt, dann landet er in einem Kraftwerk mit Alientechnologie. Hier stellt er fest, das die Erde von Zombies.. Aliens, verdammt, unterwandert wurde. Er sieht wie ein Alien sich die Haut eines Menschen überzieht und undercover losrennt. Er sieht sich etwas um, sieht dabei eine rieseige Furzmaschine die Treibhausgase ausstösst und wird dann natürlich von den Aliens entdeckt, deren Hauptmerkmal die umgekehrten Kniegelenke sind, ansonsten recht humanoid aussehen. Zane rennt zurück zu der Hautüberziehmaschine und zieht sich etwas über, ist jetzt plötzlich ein dicker Mexikaner. Mit dieser Verkleidung kann er halbwegs undercover verschwinden, bis sich diese langsam auflöst. Hier kommt ein interessanter Punkt, er "wäscht" sich die Haut an einem Wasserfall ab, dies hat mich sehr an "Signs" erinnert, wo die Aliens - Achtung Spoiler - Wasser nicht vertragen.
Daraufhin passieren noch einige Dinge, unter anderm findet er heraus das sein ehemaliger Chef natürlich auch ein Alien ist. Er quetscht diesen daraufhin aus um Informationen zu erhalten, filmt dieses und versucht dann das gefilmte Band weltweit zu zeigen, damit alle von der Unterwanderung durch Aliens erfahren, oder so.
Zane, das coole Kid aus der Hood und seine Alte fahren dann mit dem Band zu einem Übertragungszentrum der NASA in einer Wüste, wo es dann zum Showdown kommt. Zu viel spoilern will ich dann an dieser Stelle auch nicht, jedoch findet Zane die Schwachstelle der Aliens heraus, die diesmal nicht wie zunächst vermutet Wasser ist, sondern Kälte.
In der Schlussszene sieht man das aufgenommene Band in jedem Fernsehsender abspielen.

Das ganze war ein recht interessanter Film, wie bereits erwähnt erinnerte er mich ein wenig an Signs aber auch an den Film "Contact", in dem es auch um Kontaktaufnahme mit Aliens geht. Insgesamt ein cooler Film meiner Meinung nach, Charlie Sheen in seiner früheren Rollen mit Bart und Haargel, rennt die ganze Zeit mit weit aufgerissenen Augen durch den Film als wäre er auf Speed oder was auch immer. Seine Freundin, welche er am Schluss auch verdächtigt ein Alien zu sein, spielt eine doch sehr kurze Rolle, auch wenn sie am Ende  irgendwie unpassend zum Anfang wirkte, hatte ich das Gefühl.
Wer auf Sci-Fi wie Contact oder Signs steht hat hier bestimmt seinen Spaß, auch wenn dieser Film längst nicht an das Meisterwerk von M. Night Shyamalan herankommt.

Ich habe bei Netflix 3 von 5 Sternen gegeben.

29.9.16 20:39





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